Obwohl in Münchens Bierhallen oft der typische Klang traditioneller bayerischer Melodien dominiert, hat die Musikszene der Stadt weit mehr zu bieten: Ständig tauchen neue Künstler auf. Egal, ob Sie Indie-Rock, Folk oder ein anderes Genre bevorzugen, die bayerische Hauptstadt hat Bands und Solokünstler, die Sie bei Open-Air-Partys, Konzerten und Festivals erleben sollten – und die die Welt kennen sollte. Mehr darüber erfahren Sie auf munich-trend.eu.
1. Claire

Diese Elektropop-Band mit fünf Mitgliedern gewann in Deutschland mit ihren elektronisch geprägten Melodien an Popularität. Claire kreiert sowohl ruhige Tracks wie End up here als auch energiegeladene Songs wie Friendly Fire.
Die Geschichte der Band begann 2012, als die drei Musiker und Produzenten Matthias Hauck, Heller Nepomuk und Florian Kiermaier die Sängerin Josie-Claire Bürkle einluden, für ein Filmprojekt zu singen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die Band Claire, der bald das fünfte Mitglied, Fridolin Achten, beitrat. Die Band erlangte rasch Online-Erfolg und unterschrieb einen Vertrag bei Capitol Records.
2. Blackout Problems

2012 gründeten drei Freunde die Alternative-Rock-Band Blackout Problems und ihren eigenen Musik-Label, um ihr Debütalbum Holy (2016) zu veröffentlichen. Das Album erreichte die oberen Plätze der deutschen Charts. Seitdem tritt die Band auf großen Rockfestivals auf und unterstützt andere Künstler über ihr Label. Nach der Veröffentlichung von Holy gingen sie auf Tour durch Deutschland, Polen, Tschechien, Italien, Österreich und die Schweiz.
3. Kytes

Diese energiegeladene Band kombiniert frischen Elektro-Funk mit frechem modernen Rock. Songs wie Inner Cinema enthalten sowohl elektronische Klänge als auch fast schon klassischen Falsettgesang.
Die fünf Songs des Albums On The Run erinnern an den feinen Rock der französischen Band Phoenix, verwandeln sich aber auch in dynamische Ska-Rhythmen, die ihren Ursprung in Jamaika haben und in Großbritannien weiterentwickelt wurden.
4. Cosby

Die vier Mitglieder von Cosby – Marie Kobylka, Christoph Werner, Kilian Reischl und Robin Karow – erschaffen seit 2009 Texte, Musik und Videos in ihrem Studio in der Nähe von München. Anfangs blieben sie im Hintergrund und entwickelten ihren einzigartigen Stil, der stark von Synthesizern geprägt ist.
2013 gründeten sie offiziell die Band und unterschrieben bei Warner/Chappell Music. Mit ihrem eigenen Label Just Push Play veröffentlichten sie 2015 ihr Debütalbum As Fast As We Can. Nach ihrer Nominierung für den GEMA-Preis traten sie auf Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf und waren sogar in London zu Gast.
Cosby verbindet verschiedene musikalische Einflüsse und Stile. Ihre Songs sind überwiegend englischsprachig und reichen von emotionslosen Elektromelodien wie YEAH! bis hin zu rockigen Tracks wie Love and War.
5. Ebow

Ebow, eine kurdischstämmige Rapperin, wuchs in einer Familie auf, die nur Türkisch sprach, obwohl ihre Wurzeln kurdisch sind. Während ihres Architekturstudiums an der Münchner Hochschule für angewandte Wissenschaften entdeckte sie ihre Leidenschaft für Rap.
Ihr Musikstil ist geprägt von östlichen Klängen, gemischt mit Elektro, den sie als „alternativen Hip-Hop“ beschreibt. In ihren aggressiven Texten thematisiert sie soziale Ungerechtigkeit, Geschlechterrollen und politischen Missbrauch.
2014 veröffentlichte sie die Single Paramide, deren Erlös sie syrischen Bedürftigen spendete. Sie trat auch in dem Dokumentarfilm Leiden-schafft (2015) auf, der bekannte Künstler wie Chefket und Marteria zeigt.
6. Jacob Brass

Der Münchner Sänger Jacob Brass beschreibt seine Musik als „handgemachten“ Pop, geschrieben auf der akustischen Gitarre oder am Klavier. Sein sanfter, melancholischer Gesang macht ihn unverwechselbar.
Sein Repertoire umfasst sowohl eigene Lieder als auch beeindruckende Coverversionen von Welthits wie Adeles Set Fire to the Rain. Besonders eindrucksvoll ist sein Gesang in Liedern wie Across The Universe von den Beatles oder Between The Bars von Elliott Smith.
7. Xavier Darcy

Der anglo-französische Singer-Songwriter Xavier Darcy kombiniert in seinen Popsongs einen leichten Retro-Stil der 70er-Jahre mit modernen Elementen. Sein rauer Gesang verleiht seinen Tracks eine einzigartige Note.
2015 gründete er sein eigenes Label Darcy Records und veröffentlichte seine erste EP Extended Play. Sein Single My Civil War ist ein eindrucksvoller Indie-Pop-Hymnus, der persönliche Konflikte thematisiert und von Popgrößen der 80er inspiriert ist, wie Michael Jackson, Paul Simon und David Byrne.





